Archiv

Die letzten paar Tage...

...bevor ich für 3 Monate nach Montpellier gehe, fangen heute an.

Gestern habe ich mir den Reiseführer "Michael Müller Verlag Languedoc.Roussillon" gekauft und heute noch meine Fahrkarte bis Paris.

2.9.07 19:24, kommentieren

Ein Bericht ueber die erste...

Woche in Montpellier oder auch "la ville ou le soleil se ne couche jamais" :-)

Dass die Sonne hier niemals untergeht kann ich nur bestaetigen. Seit meiner Ankunft am Samstag hatten wir bis jetzt nur Sonne, Sonne und nochmals Sonne. *g*

Da meine Gastmama das letzte Wochenende auf einem Familientreffen in Paris war, hat mich ihre Nachbarin vom Bahnhof abgeholt. Deren Tochter hat mir dann geholfen, mein Gepaeck in ihrem Auto unterzubringen, was sich als sehr kompliziert erwiesen hat, da das Auto nicht gerade gross ist. *g* Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft und wir fuhren gemeinsam zu der "Residence Le Capucin" (ungefaehr 15-20 min vom Zentrum entfernt). Das ist ein neues Wohnviertel, das ungefaehr 20 Jahre alt ist.

Die Tochter der Nachbarin hat mir dann geholfen, mein Gepaeck in den 3. Stock zu tragen und hat mir gezeigt, wo ich was in der Wohnung finden werde *g*

Sie ist dann wieder zu ihrer Mama runter in die Wohnung und ich habe mir erst einmal die Wohnung angesehen. 2 Zimmer, Wohn- und Esszimmer in einem, Bad, Kueche und WC. Alles in allem eine nette Wohnung fuer eine Person *g*

Na ja, das Wochenende habe ich mehr oder weniger verschlafen und habe mir am Sonntag ein wenig das Viertel "Celleneuve" (da wohne ich) angesehen.

Montag:
Heute hatte ich den ersten Tag Sprachschule, die sich in der unmittelbaren Naehe zur "Place de la Comédie" befindet.

Wir wurden zuerst in Gruppen eingeteilt und hatten dann bis kurz nach 13 Uhr Unterricht. *g* Danach sind die Maedels und ich ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben in einem schoenen Bistro einen Kaffee getrunken. Und eine Café au Lait kostet hier "nur" 2,30 *gggggggggg*

Am Montagabend habe ich dann meine Gastmama kennen gelernt, die sehr nett und noch sehr jung ist (37 Jahre).

Ich habe ihr dann erklaert, wo ich in Deutschland wohne und was man in Baden-Baden alles sehen kann. :-) Es war ein sehr netter Abend.

Na ja, die Tage sind eigentlich relativ gleich. Ich habe vormittags Schule und den Nachmittag zur freien Verfuegung.

Freitag:
Heute sind die Maedels (von dem Leonardo-Projekt) und ich nach der Schule etwas essen gegangen. *g* Es gab ein vegetarisches Sandwich mit Pommes. (typisch tuerkisch halt)

Danach sind wir noch ein wenig bummeln gegangen - mehr oder weniger unseren Standardweg. Unser Weg hat uns dann zu einem sehr schoenen Platz gefuehrt, auf dem wir eine Pause gemacht haben.

Die anderen sind dann entweder an den Strand oder wieder gegangen. Christine und ich sind dann durch den L'arc de Triomphe gegangen (ja, ich habe einen Kurztrip nach Paris gemacht ;-)) und haben uns noch eine wunderschoene Parkanlage "Place de la Peryou" angschaut von der man einen wunderbaren Blick ueber Montpellier hat. Ich habe dann einen kleinen Film gedreht und ein paar Fotos gemacht.

Christine und ich haben uns dann dazu entschlossen, nicht den ueblichen Weg zurueckzugehen, sondern gemuetlich durch die kleinen Gaesschen abseits des normalen Touriweges zurueckzuschlendern. Wir haben dann die Kirche Saint-Anne besichtigt, in der es aber ein wenig absonderlich war. Entweder sie wird noch renoviert oder wurde renoviert - das konnten wir nicht herausfinden. Egal. *g* Wir haben dann sehr, sehr viele nette kleine Laedelchen gesehen. Anscheinend ist das "Quartier de l'Ancien Courrier" eine Einkaufsstrasse fuer die besser betuchten Einwohner von Montpellier. (an Mama - es gibt sehr, sehr viele huebsche Schuechen und Taeschchen ;-))

Verlaufen ist in Montpellier irgendwie nicht moeglich - da man sich ueberall zurecht findet. *g*

Da Christine ihre taegliche Ration Tee braucht (und ich sie fuer ihre Geduld mit mir und meiner Schwaeche fuer Animeshops entschaedigen wollte) habe ich sie bei der Place de la Comédie in dem Cafe Molière eingeladen. *très jolie*

Es war ein sehr schoener Nachmittag - ich sehr muede und um ein paar Euro weniger *g*

Samstag:

Heute nehmen Christine und ich an einem Ausflug nach Saint-Guilhem-le-Désert teil.

À bientot et grandes bisses,
Coralie (Lilly)

22.9.07 10:38, kommentieren

Saint-Guilhem-le-Désert

Da Christine und ich uns ein wenig die Landschaft anschauen wollten und wir die Moeglichkeit hatten, uns in der Schule fuer einen Ausflug ins Umland von Montpellier einzutragen, haben wir gestern an einem organisierten Ausflug nach Saint-Guilhem-le-Désert teilgenommen.

Wir haben uns zusammen mit anderen Teilnehmern gegen 14 Uhr am Busbahnhof (Gare Routiere) getroffen, um gegen 14 Uhr nach Saint-Guilhem zu fahren. Begleitet wurde unsere Gruppe von Matthieu, unserem Reisefuehrer.

Gegen 14.45 kamen wir in Saint-Guilhem an und sind zusammen zu der l'Abbaye (Abtei) gestiefelt. Um zu der Abtei zu gelangen, sind wir durch die kleinen Gaessechen (les petits ruelles) gelaufen und haben uns die kleinen Haeuschen entlang des Weges angschaut. Vor der Abtei hat uns unser Reisefuehrer dann einiges ueber die Abtei erzaehlt und wir hatten bis 16.45 Uhr Zeit uns die Abtei und das Doerfchen, welches auf dem Jakobusweg liegt, anzuschauen.

Nach dem ich die Abtei besichtigt, und einige Fotos gemacht hatte, bin ich zusammen mit Christine losgezogen und wir sind durch die kleinen Gaesschen gelaufen, von denen ich ganz schoene Fotos gemacht habe. Ich konnte dann nicht widerstehen und habe mir einen Crepe mit Maronencreme gekauft. Sehr, sehr lecker. (seulement 2,70)

So gegen 16.45 haben uns dann wieder mit den anderen getroffen und gingen mit unserem Reisefuehrer zu einem kleinen Laedelchen, in dem wir "des tapenades des olives" probieren konnten. Sehr lecker.

In dem Laedelchen hat unser Reisefuehrer 2 Flaschen Wein und 2 Flaschen Saft aus der Region gekauft, welche wir auf der "Pont Diable" verkoestigt haben.

Zusammen ging es dann wieder zurueck nach Montpellier, wo Christine und ich wieder die Rueckfahrt nach Hause aufnahmen.

Es war ein sehr schoener Ausflug und man muss das Dorf besichtigen, wenn man hier in Montpellier Urlaub macht.

Heute werde ich mir zusammen mit Christine das Museum Fabre anschauen.

Bis bald,
Coralie

23.9.07 12:20, kommentieren

Vorstellungsgespraech

Heute hatte ich mein Vorstellungsgespraech an der Universitaet, an der ich waehrend meinem Praktikum arbeiten werde.

Die Arbeit wird sehr abwechslunsgreich und spanned werden.

Ich werde:

- Uebersetzungen fuer einen Guide durchfuehren (von franzoesisch auf deutsch)
- Bilder bearbeiten und auf die Homepage der Schule stellen
- an einem Projekt mitarbeiten
- etc.

Das Ganze hoert sich sehr interessant an und ich werde am Montag meinen ersten Arbeitstag haben.

Gestern haben Christine und ich die Cathedrale Saint Pierre besichtigt, die wirkllich superschoen ist

Am Wochenende bekommen wir (Sophie und ich) ein Maedchen, die das gleiche Programm in England macht.

Da bin ich ja mal gespannt

Liebe Gruesse nach Baden-Baden,
Lilly (Coralie)

1 Kommentar 27.9.07 13:42, kommentieren

Samstag

Samstag:

Gestern Nachmittag haben sich Melanie, Michele und ich uns in der Stadt getroffen um miteinander was zu unternehmen. Wir haben uns dann dazu entschlossen, einen Kaffee im "Café Molière" zu trinken - einem wirklich netten Café in der Naehe des "Place de la Comédie".

So gegen Abend musste Michele dann gehen und Melanie und ich haben uns dazu entschlossen noch etwas mit Jamie essen zu gehen.

...Besuch des Restaurants "Take Five" in der Naehe des Carré Saint-Anne

Wir sind dann zusammen mit Jamie ins "Take Five" gegangen, um dort etwas zu essen und Jazz-Musik zu hoeren.

Es war ein sehr netter und schoener Abend und ich habe ein Restaurant mehr gefunden, in das man hier gehen kann

Die Atmosphaere war wirklich sehr angenehm und der Pianospieler genial

30.9.07 19:43, kommentieren

...Leben in Montpellier...

...nach 2 Wochen kann ich sagen, dass das Leben hier viel leichter und irgendwie angenehmer als in Deutschland ist.

Hier geht alles mit einer Gemuetlichkeit zu, fuer die ich manchmal notgedrungen Geduld aufbringen muss...

Beispielsweise im Bus morgens - wuerde der Fahrer rummosern, wenn ein Fahrgast an einer Ampel selbstaendig die Tuer oeffnen wuerde um auszusteigen - hier irgendwie normal - in Deutschland undenkbar...

Auch in der Post sind die Angestellten sehr viel geduldiger als bei uns

Irgendwie gewoehnt man sich auch daran, dass der Bus jedes Mal sehr gut voll ist und man stehen muss... Und seltenst einen Platz bekommt

Und auch wenn schon 2 Kinderwagen in dem Bus in der Mitte stehen, passt ein 3. noch locker rein...

Mehr gibt es dann naechste Woche, wenn ich meine erste Woche Arbeit hinter mir habe

1 Kommentar 30.9.07 19:49, kommentieren