Sehen

Carcassonne

Gestern bin ich nach Carcassonne gefahren, um mir die mittelalterliche Cité anzuschauen. Nach dem ich den Bahnhof verlassen hatte, schlug mir der fuer diese Region typische Wind entgegen und es war wirklich sehr, sehr kalt und nicht wirklich schoenes Wetter.

Vom Bahnhof aus brauchte ich zu Fuss ungefaehr 15-20 min, um zu der Cité zu gelangen. Nach dem ich die Burg besichtigt hatte und mir auch die Basilika angeschaut habe, bin ich noch ein wenig bummeln gegangen und habe ganz unscheinbar ein Museum entdeckt, in dem man die verschiedenen Foltergeraete sehen und ihre Anwendung erfahren konnte. Sehr interessant. In der gleichen Gasse befand sich dann noch ein Gruselhaus, welches ich mir aber nicht angeschaut habe.

So gegen 14 Uhr habe ich dann wieder meinen Rueckweg angetreten und bin noch ein wenig in der Stadt spazieren gegangen. Auf dem Place Carnot gibt es einige Cafes und, nach dem ich alles erledigt hatte, was ich wollte und schon fast durchgefroren war, bin ich in das Cafe Le Petit Moka und habe mich dort erst einmal bei einem Cafe au Lait und einer heissen Schokolade aufgewaermt.

Gegen 18.15 Uhr bin ich noch mal Richtung Festungsanlage gegangen, um von der Pont Vieux die illuminierte Festungsanlage zu fotografieren.

Um 19.35 Uhr habe ich dann meinen Zug genommen und war gegen 22 Uhr wieder zu Hause.

Carcassonne ist wirklich sehr interessant, aber ich denke, dass die Stadt ihren Reiz am besten im Sommer entfaltet, wenn der Canal du Midi von Booten bevoelkert wird.

Aber man darf sich auch nicht damit taeuschen lassen, dass im November nicht viel los sein soll - die mittelalterliche Cité war gestern sehr gut besucht.

4.11.07 11:26, kommentieren

Saint-Guilhem-le-Désert

Da Christine und ich uns ein wenig die Landschaft anschauen wollten und wir die Moeglichkeit hatten, uns in der Schule fuer einen Ausflug ins Umland von Montpellier einzutragen, haben wir gestern an einem organisierten Ausflug nach Saint-Guilhem-le-Désert teilgenommen.

Wir haben uns zusammen mit anderen Teilnehmern gegen 14 Uhr am Busbahnhof (Gare Routiere) getroffen, um gegen 14 Uhr nach Saint-Guilhem zu fahren. Begleitet wurde unsere Gruppe von Matthieu, unserem Reisefuehrer.

Gegen 14.45 kamen wir in Saint-Guilhem an und sind zusammen zu der l'Abbaye (Abtei) gestiefelt. Um zu der Abtei zu gelangen, sind wir durch die kleinen Gaessechen (les petits ruelles) gelaufen und haben uns die kleinen Haeuschen entlang des Weges angschaut. Vor der Abtei hat uns unser Reisefuehrer dann einiges ueber die Abtei erzaehlt und wir hatten bis 16.45 Uhr Zeit uns die Abtei und das Doerfchen, welches auf dem Jakobusweg liegt, anzuschauen.

Nach dem ich die Abtei besichtigt, und einige Fotos gemacht hatte, bin ich zusammen mit Christine losgezogen und wir sind durch die kleinen Gaesschen gelaufen, von denen ich ganz schoene Fotos gemacht habe. Ich konnte dann nicht widerstehen und habe mir einen Crepe mit Maronencreme gekauft. Sehr, sehr lecker. (seulement 2,70)

So gegen 16.45 haben uns dann wieder mit den anderen getroffen und gingen mit unserem Reisefuehrer zu einem kleinen Laedelchen, in dem wir "des tapenades des olives" probieren konnten. Sehr lecker.

In dem Laedelchen hat unser Reisefuehrer 2 Flaschen Wein und 2 Flaschen Saft aus der Region gekauft, welche wir auf der "Pont Diable" verkoestigt haben.

Zusammen ging es dann wieder zurueck nach Montpellier, wo Christine und ich wieder die Rueckfahrt nach Hause aufnahmen.

Es war ein sehr schoener Ausflug und man muss das Dorf besichtigen, wenn man hier in Montpellier Urlaub macht.

Heute werde ich mir zusammen mit Christine das Museum Fabre anschauen.

Bis bald,
Coralie

23.9.07 12:20, kommentieren